Stephanie Bühlmann

Die Schweizer Sopranistin Stephanie Bühlmann studierte an der Hochschule für Musik Zürich und schloss das Konzertdiplom mit Schwerpunkt Lied und Oratorium bei Prof. Lina Maria Akerlund mit dem Master of Performance ab. Anschliessend vertiefte sie ihr Können in Liedgesang bei Hartmut Höll und in Barockgesang bei Jill Feldman. Es folgten weitere Studien in der Solistenklasse bei Prof. Barbara Locher an der Hochschule für Musik Luzern, wo sie das Solistendiplom – Master of Interpretation – mit dem Titel Musikerin MH mit Auszeichnung abschloss.
Stephanie Bühlmann ist durch ihre Vielseitigkeit eine sehr gefragte Solistin. Sie ist in Oratorien, in Messen, in Orchester- und Kammermusikkonzerten und Liederabenden ebenso zu Hause wie auch szenisch in Opern- und Operettenproduktionen.
Als freischaffende Sängerin gastiert sie regelmässig an den verschiedensten Bühnen der Schweiz. Ausserdem steht sie immer wieder für CD-Aufnahmen im Tonstudio. Ihr erstes Soloalbum «Zauberluft – Air magique», welches 2022 bei Solo Musica erschien. Nur ein Jahr später erschien die CD «Four Song-Cycles» bei Toccata Classics: 45 Lieder von Richard Flury, welche Stephanie Bühlmann im Auftrag der Richard Flury Stiftung aufgenommen hat.
Im August 2024 nahm sie für Solo Musica zusammen mit Daniel Behle und Benjamin Engeli zahlreiche Vertonungen von Gedichten vom Solothurner Volksdichter Josef Reinhart auf.
Ihre Arbeit wurde vom Kanton Solothurn mit dem Kunst- und Kulturpreis für Musik ausgezeichnet.
Carine Séchaye

Carine Séchaye wurde in Genf geboren. Sie erhielt ihr Gesangs- und Schauspieldiplom am Konservatorium ihrer Heimatstadt. Anschliessend studierte sie am Internationalen Opernstudio in Zürich.Sie ist Stipendiatin zahlreicher Stipendien und Preisträgerin internationaler Wettbewerbe wie Voix d’Or, Ernst Haefliger, Operalia Placido Domingo und des französischen Melodiewettbewerbs in Toulouse. Sie trat in Deutschland, den Niederlanden, Frankreich (Châtelet Paris, Rouen, Montpellier, Limoges, Toulon, Toulouse, Dijon, Metz, Tours…), Monte-Carlo (für ihr Debüt in der Rolle des Kindes in L’enfant et les sortilèges) und in der Schweiz (Lausanne, Genf, Avenches, Bern, Zürich) in den Rollen von Cherubino, Dorabella, Mélisande, Octavian, Mercedes, Rosine, Orlovsky, Berta, Bersi, Smeraldine, Périchole, Siebel, Sesto, Hänsel, Mallika, etc.
Carine singt in zahlreichen Konzerten in der Schweiz und im Ausland sowie an Liederabenden. 2023 und 2024 sang sie in Avignon und in Rennes die Madame Argante und in Lausanne wirkte sie mit in The Armed Man von Karl Jenkins. Ihre Leistung wird von der Presse einstimmig als ein „aussergewöhnliches dramatisches und stimmliches Engagement“ gelobt.
Brigitte Hirsig

Brigitte Hirsig ist im idyllischen Dorf Amsoldingen aufgewachsen. Zwischen See und Linde, zwischen Stockhorn und Niesen, zwischen Kirche und Friedhof, in der Nähe vom Schloss. Märchenhaft.
Sie sagt von sich: Erzählen wollte ich schon immer. Und ich tat es auch. Bereits mit vier Jahren erfand ich den Doktor Plombeison, meinen Zahnarzt, der auf dem «Stockhornliechtli» wohnte. Von ihm erzählte ich immer wieder. Später erzählte ich meinem kleinen Bruder Geschichten, dann als Lehrerin den Schülern und schliesslich meinen beiden Söhnen.
Seit ich 2008 bei der Mutabor die Ausbildung als Märchenerzählerin abgeschlossen habe, bin ich nun als professionelle Erzählerin unterwegs. Und es gibt für mich nichts Schöneres, als in die Geschichtenwelt einzutauchen, auf Reisen zu gehen und dabei das Publikum mitzunehmen und gemeinsam Liebe, Verzweiflung, Angst und Glück zu durchleben.
Singen macht mich glücklich. Und wenn ich andere zum Singen bringen kann, macht es mich doppelt glücklich.
Ich fühle mich in vielen Musikarten zu Hause: Ursprünglich in klassischem Gesang ausgebildet, singe ich seit 1994 in einem A Capella Trio Volkslieder aus ganz Europa, mag Schlager und Chansons genauso wie Jazz. In den letzten Jahren bin ich der frei improvisierten Musik verfallen.
Brigitte Hirsig erzählt an den Kinderkonzerten im Stadtorchester Solothurn seit 2020 Geschichten für grosse und kleine Zuhörer, immer passend zu Werken verschiedener Komponisten: Die kleine Meerjungfrau (Urs Joseph Flury), Carnaval des Animaux, Bilder einer Ausstellung, Peter und der Wolf, Peer Gynt.
Fabiana von Arx

Fabiana von Arx sagt über sich: Meine professionelle Ausbildung absolvierte ich an der Schweizerischen Ballettberufsschule (SBBS) in Zürich bei L. und P. Dobrievich. Es folgten weitere Studienjahre in Kiew, Brünn und an der Ungarischen Tanzakademie in Budapest. Ein Gastvertrag führte mich für zwei Jahre nach Santiago de Chile wo ich eine Zusammenarbeit mit Natalia Makarova und Ben Stevenson geniessen konnte. Nach einem Jahr Spielzeit am Theater Hagen in Deutschland folgte ein neunjähriges Engagement an der Oper Halle /Saale beim Ballett Rossa. Nach der Geburt meines Sohnes kehrte ich, zusammen mit meiner Familie, in meine Heimatstadt Solothurn zurück. Neben meiner Unterrichtstätigkeit als Ballettlehrerin an der Dance Academy Silva in Thun absolvierte ich erfolgreich den Master of Advanced Studies in Tanzpädagogik an der Zürcher Hochschule der Künste. (Vertiefungsrichtung: Klassisch Akademischer Tanz nach Vaganova).
Im August 2013 gründete ich meine eigene Ballettschule – Ballettschule Fabiana. Im Sommer 2014 und 2017 kreierte ich für meine Tanzschülerinnen und Schüler die Ballettaufführungen „Der Zauberwald“ und „Findet Nemo“, und im Juni 24 «Disney», welche im Turbensaal Bellach aufgeführt wurden. Neben zahlreichen regelmässigen Weiterbildungen im In- und Ausland erwarb ich auch ein Zertifikat der PBT® (Progressing Ballet Technique).
Tanz ist für Jedermann eine gute Ergänzung zu Kindergarten, Schule, Ausbildung und Beruf. Beim Ballett werden neben der Stärkung der Muskulatur auch beide Hirnhälften aktiviert und die Konzentration gefördert. Das Bewegen zur Musik und mit ihr synchron zu bleiben macht glücklich und befreit. In der Ballettschule Fabiana hat neben Disziplin und dem Erlernen einer guten Technik in jeder Stunde auch immer eine Prise Spass, Lachen und Witz Platz!
2012 wurde Fabiana von Arx mit dem Solothurner Kulturpreis ausgezeichnet.